Gitarren-Akkordfinder

Wähle auf dem Griffbrett die Töne aus, die du greifst, und sieh, welcher Akkord dabei herauskommt - mit Umkehrung, ausgelassenen Tönen und den anderen Namen, die derselbe Griff tragen kann.

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Oder Akkord auswählen

Wähle Grundton und Akkordtyp - das Tool sucht in deiner Stimmung nach spielbaren Griffen. Tippe einen an, um ihn aufs Griffbrett zu legen.

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Spielbare Griffe

Dein Griff

Tippe auf einen Bund, um einen Ton hinzuzufügen. Jede Saite trägt genau einen Ton - noch einmal tippen nimmt ihn wieder weg.

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Noch nichts ausgewählt

Wähle mindestens zwei Töne auf dem Griffbrett. Zwei reichen für einen Powerchord; ab drei oder vier kann das Tool wirklich sauber benennen.

Was ein Akkordfinder macht

Ein Akkordfinder arbeitet in die umgekehrte Richtung wie die meisten Akkord-Tools. Du schlägst nicht einen Griff zu einem Namen nach, den du schon kennst, sondern gibst den Griff ein, den deine Finger ohnehin halten, und das Tool sagt dir, wie er heißt. Das ist die Situation, in der Gitarristen tatsächlich stecken: Du hast etwas gefunden, das gut klingt, du kannst es spielen - und du hast keine Ahnung, wie du es aufschreiben oder jemandem beschreiben sollst.

Wie das Tool den Namen ermittelt

Jeder gegriffene Ton wird auf seine Pitch Class reduziert - den Tonbuchstaben ohne Oktavlage - und diese Menge wird gegen jeden bekannten Akkordtyp auf allen zwölf Grundtönen geprüft. Jede Deutung bekommt eine Bewertung: Eine fehlende Terz oder Septime kostet viel, eine fehlende reine Quinte fast nichts, und ein Ton, den der Akkord nicht erklären kann, kostet mehr als jede Auslassung. Der tiefste gespielte Ton entscheidet bei Gleichstand - das ist der Unterschied zwischen C und C/E. Heraus kommt eine Rangliste, kein Urteil.

Umkehrungen und Slash-Akkorde

Ein Akkord steht in Grundstellung, wenn sein Grundton der tiefste Ton ist. Liegt ein anderer Akkordton unten, ist es eine Umkehrung: C E G ist C, aber E G C ist C/E, die erste Umkehrung. Gitarristen begegnen dem ständig, ohne es zu benennen, weil der Griff, den man in einer Lage erreicht, oft die Terz oder die Quinte auf die tiefe Saite legt. Gehört der Basston gar nicht zum Akkord - ein D unter einem C-Dur-Dreiklang -, schreibt man trotzdem mit Schrägstrich, aber es ist keine Umkehrung, sondern ein Akkord über einem fremden Bass.

Warum dieselben Töne mehrere Namen haben können

Akkordnamen beschreiben eine Funktion, und dieselben drei oder vier Töne können mehr als eine Funktion haben. C, F und G sind Csus4, wenn das C der Grundton ist, und Fsus2, wenn es das F ist. B, D, F und A sind Bm7b5 oder Dm6 - je nachdem, welchen Ton die Musik als Zuhause behandelt. Ein Tool, das das verschweigt, belügt dich: Es wählt einen Namen und verkauft ihn als die Antwort. Dieses zeigt die beste Deutung für den gespielten Basston und listet die gleichwertigen Alternativen darunter, damit du entscheiden kannst, welche zu deiner Musik passt.

Vom Akkord zu etwas zum Üben

Den Akkord zu benennen ist der erste Schritt. Wenn du weißt, was du greifst, übernimmt der Improviser denselben Akkord und zeigt dir, welche Skalen darüber passen, welche Töne seine Akkordtöne sind, welche du beim Wechsel ansteuerst und wie er mit dem nächsten Akkord verbunden ist. Über den Button oberhalb des Ergebnisses nimmst du den Akkord direkt mit.

Häufige Fragen

Wie viele Töne muss ich auswählen?
Mindestens zwei. Zwei Töne ergeben einen Powerchord oder ein Intervall, drei einen Dreiklang; ab vier kann das Tool Septakkorde, Sexten und Zusatztonakkorde sicher unterscheiden.
Geht es auch andersherum - Akkord auswählen statt greifen?
Ja. Wähle über dem Griffbrett Grundton und Akkordtyp aus, dann sucht das Tool in deiner Stimmung und hinter deinem Kapo nach Griffen, die diesen Akkord wirklich spielen: kein Ton, der nicht dazugehört, keine Lage breiter als eine Hand und keine mit mehr als vier Fingern. Tippe einen Griff an, dann liegt er auf dem Griffbrett und du kannst ihn Ton für Ton weiterverändern.
Warum steht da, dass Töne fehlen?
Eine Gitarre hat sechs Saiten, und dieses Tool erlaubt einen Ton pro Saite - größere Akkorde lassen sich also gar nicht vollständig auswählen. Das ist normal: Gitarristen lassen ständig Töne weg, meistens die Quinte. Das Tool benennt den Akkord trotzdem und sagt dir, welche Töne mitgemeint, aber nicht gegriffen sind.
Funktionieren alternative Stimmungen und ein Kapodaster?
Ja. Wähle deine Stimmung aus der Liste und stelle den Kapo-Bund ein, dann werden alle Positionen neu berechnet. Der Kapo verhält sich wie ein neuer Sattel: Eine Saite unterhalb davon klingt im Kapo-Bund.
Warum bekomme ich mehrere Akkordnamen?
Weil oft mehrere richtig sind. Dieselben Töne können zu verschiedenen Akkorden gehören, je nachdem, welchen die Musik als Grundton behandelt. Die erste Deutung passt am besten zu deinem Basston, die übrigen stehen dabei, damit du die zum Kontext passende wählen kannst.
Ist das kostenlos?
Ja, und ohne Anmeldung. Der Akkordfinder und der Improviser sind kostenlose Tools - ein Konto brauchst du nur, wenn du Akkordfolgen speichern und später weiterüben willst.

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