A-Moll-Pentatonik auf dem Griffbrett
Die A-Moll-Pentatonik ist meist die erste Skala, die Gitarristen lernen, und die letzte, von der sie sich lösen. Fünf Töne - A, C, D, E, G - ab dem 5. Bund. Worum es hier geht, ist weniger das Griffbild als die Frage, wann sie passt und wann sie leise gegen den Akkord arbeitet.
Akkordtöne
- Am7A – C – E – G1 – b3 – 5 – b7
- Dm7D – F – A – C1 – b3 – 5 – b7
Verbindungen: Am7 → Dm7
- A → Agemeinsamer Ton
- C → Cgemeinsamer Ton
- E → FHalbton aufwärts
- G → AGanzton aufwärts
Gemeinsame Töne: A, C
Skalentöne
A Minor Pentatonic über Am7
A – C – D – E – G
1 – b3 – 4 – 5 – b7
- DorianDie große Sexte passt in den meisten m7-Kontexten
- Natural Minor (Aeolian)Der natürliche Moll-Standard
- Minor PentatonicKeine Avoid Notes - immer sicher
Warum das funktioniert
Die Skala funktioniert so breit wegen dem, was sie weglässt. Die vollständige a-Moll-Tonleiter hat sieben Töne, zwei davon haben eine deutliche Meinung: B (die 2) und F (die b6). Nimm sie heraus, und du hast die Pentatonik - fünf Töne ohne Halbtonschritt und damit ohne einen Ton, der irgendwo hart reiben könnte. Über Am7 sind alle fünf Akkordtöne oder unproblematische Optionen. Über Dm7 passt sie ebenfalls: A ist die Quinte, C die Septime, D der Grundton, E die 9, G die 11. Über C-Dur ist sie die Paralleltonart und funktioniert auch dort. Die Grenzen zeigen sich, sobald ein Akkord einen Ton braucht, den die Skala nicht hat. Über E7 in einer Moll-ii–V kämpft ihr G gegen das G# des Akkords. Über F-Dur sind G und D Optionstöne statt Akkordtöne, die Skala schwebt also, ohne zu landen. Und über einer ii–V–I deckt die Pentatonik alle drei Akkorde gleich gut ab - das ist das Problem, denn sie markiert die Wechsel nie. Die Lösung ist nicht, sie aufzugeben, sondern Ton für Ton zu erweitern: Die b5 macht daraus die Bluestonleiter, 2 und 6 machen wieder eine vollständige Molltonleiter daraus.
So übst du das
Lerne, wo die Skala scheitert - nicht nur, wo sie passt.
Schritt für Schritt
- Loope Am7 – Dm7 in den Bünden 5–9 und improvisiere mit A-Moll-Pentatonik. Alles passt; das ist die Ausgangslage.
- Schalte das Tool in den Akkordton-Modus und sieh, welche der fünf Töne tatsächlich Akkordtöne des jeweiligen Akkords sind. Lande auf diesen.
- Gib jetzt Bm7b5 – E7 – Am ein und spiele dieselbe Skala. Hör den Moment, in dem sie aufhört zu funktionieren - das ist das G gegen das G# von E7.
- Nimm die b5 (Eb) als Durchgangston dazu, um die Bluestonleiter zu erhalten, und setze sie nur zwischen D und E ein.
- Ergänze zum Schluss B und F zur vollständigen natürlichen a-Moll-Tonleiter und merke, wie viel mehr du jetzt entscheiden musst.
Mit echten Lektionen üben
Du schaust dir die Halbtonauflösungen zwischen Am7 und Dm7 an. Diese Lektionen trainieren genau diese Bewegungen.
Noch keine exakt passende Lektion vorhanden.
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Häufige Fragen
- Welche Töne enthält die A-Moll-Pentatonik?
- A, C, D, E und G - Grundton, b3, Quarte, Quinte und b7. Es ist die natürliche a-Moll-Tonleiter ohne die 2 (B) und die b6 (F).
- Warum passt die A-Moll-Pentatonik zu so vielen Akkorden?
- Weil sie keinen Halbtonschritt enthält. Halbtonschritte erzeugen die scharfen Reibungen an Akkordtönen - eine Skala ohne sie hat keinen Ton, der eindeutig falsch klingen kann. Praktisch, und zugleich der Grund, warum sie auch beliebig klingen kann.
- Ist die A-Moll-Pentatonik dasselbe wie die C-Dur-Pentatonik?
- Dieselben fünf Töne, anderer Grundton. C-Dur-Pentatonik ist C–D–E–G–A. Welche du gerade spielst, entscheidet der Akkord darunter und der Ton, den du als Zuhause behandelst.